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Seniorenfußballer planen trotz australischem Neuzugang nur mit kleinen Leistungssprüngen
Die erste schweißtreibende Trainingswoche liegt zwischenzeitlich hinter unseren Seniorenfußballern. Beobachter berichten von gut besuchten und laufintensiven Trainingseinheiten. Insbesondere der Kader der I. Mannschaft hat nahezu geschlossen an den bisherigen Einheiten teilgenommen. Unter dem neuen Trainer Michel Brassel stehen nunmehr auch wieder der Fleiß und die Effektivität im Mittelpunkt der Trainingsarbeit. In sachlicher und wohltuend unaufgeregter Atmosphäre möchte man in den nächsten Wochen an den sicherlich vorhandenen Schwächen arbeiten, aber auch gleichzeitig die bereits vorhandenen Stärken noch forcieren.
Nach der enttäuschenden letzten Saison, in der man zum Schluss sogar kurzzeitig um den Klassenerhalt zittern musste, will man sich in der kommenden Saison auf jeden Fall verbessern. Den spärlichen11 Siegen standen in der letzten Saison enttäuschende 16 Niederlagen gegenüber. Es wäre sicherlich bereits als Erfolg einzustufen, sofern man diese Bilanz in der kommenden Saison drehen könnte. Sollte dies gelingen so würde man sich zwischen Platz 4 und 6 einsortieren.
Der Verjüngungsprozess der Seniorenmannschaften soll aber weiterhin im Vordergrund stehen. Demnach möchte man in Zukunft auch wieder verstärkt auf Eigengewächse setzen. Dies wird auch bei den überschaubaren Transferaktivitäten deutlich. Mit Sachlichkeit und Überlegung wurde diesmal der neue Kader von Rainer Bickel und Michel Brassel zusammengestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt plant man mit 9 Neuzugängen beim TSV. Dem gegenüber stehen 4 Abgänge. Insbesondere der Abgang von Gottlieb Riemer ist ein schmerzhafter Verlust für unser Team. Gottlieb gehörte zu den Leistungsträgern unserer Mannschaft und möchte nach seinem Umzug nach Rotenburg beim dortigen Gruppenligisten höhere sportliche Ziele verfolgen. Die Spieler Kara, Dermici und Duman kamen überwiegend in der Reserve zum Einsatz und kehren jetzt wieder zu ihrem Ex-Verein nach Binsförth zurück. In der Winterpause hatten bereits die Ayhan-Brüder unseren Verein verlassen.
Dass wir ein Ausbildungsverein sind kann man in diesem Jahr auch wieder an den Neuzugängen erkennen. Allein 5 Spieler haben beim TSV Altmorschen bzw. der JSG Morschen das Fußballspielen erlernt.
Paul Matthews, Altmorschen (19 Jahre)
Sebastian Pippert, Heina, (22 Jahre)
Kevin Fuchs, Altmorschen, (17 Jahre)
David Pippert, Heina (18 Jahre)
Christian Kupfer, Heina (24 Jahre)
David Pippert kam bereits zum Ende der letzten Saison zu zwei Kurzeinsätzen in der I. Mannschaft und wird sicherlich zum Kader der I. Mannschaft gehören. Mit Christian Kupfer steht nunmehr endlich der langersehnte große Torhüter im Kader. Christian hat bereits tolle Bewegungen drauf, muss aber nach langjähriger Pause noch an sich arbeiten. Bei entsprechendem Trainingsfleiß könnte er aber schnell die Tür zur I. Mannschaft aufstoßen. Sebastian Pippert, Kevin Fuchs und Paul Matthews sollen über die Reserve an höhere Aufgaben herangeführt werden.
Nils Höhn (22 Jahre) aus Wichte, hat bis noch kein Fußball gespielt und ist ebenfalls für die Reservemannschaft vorgesehen. Patrick Albrecht (20 Jahre) kehrt aus Gudegrund zum TSV zurück. Der spielstarke Altmörscher sollte durchaus das Zeug zum I. Mannschaftsspieler haben. Auch unser Trainer Michel Brassel (38 Jahre) hat einen Spielerpass beantragt. Der Routinier wird seine Mannschaft beobachten und im Bedarfsfall auch selbst die Schuhe schnüren und das wird dann sicherlich nicht zum Nachteil seiner Mannschaft sein.
Der spektakulärste Neuzugang kommt aber aus Ozeanien. Es ist zumindest sehr ungewöhnlich einen Spieler aus den Reihen der „Socceroos“ in Altmorschen begrüßen zu dürfen. Der Australier Brandon Hennley plant aber vorerst nur kleine Sprünge, zumal er bisher kaum über Erfahrungswerte im Fußball verfügt.Die Verantwortlichen freuen sich ganz besonders auf die neuen Spieler und wünschen ihnen eine schöne und erfolgreiche Zeit beim TSV Altmorschen.
Passend zur australischen Neuverpflichtung geben wir folgendes Motto für die kommende Saison aus:
„Schau erst mal nach was Du im Beutel hast, bevor Du große Sprünge machst“
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